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Geschichte(n) im Gepäck

Multiperspektivische Erinnerungsarbeit zum ehemaligen Jugoslawien

Fragt man Menschen vom „Balkan“ nach ihren Erinnerungen an den Vielvölkerstaat Jugoslawien und dessen Auseinanderbrechen, wird man viele unterschiedliche Lebensgeschichten und –erfahrungen hören. Im Projekt „Geschichte(n) im Gepäck“ setzen sich heute in Nürnberg lebende Zuwander_innen mit bosnischem, kroatischem und serbischem Migrationshintergrund sowie interessierte Herkunftsdeutsche mit der ereignisreichen Geschichte des ehemaligen Jugoslawiens und den vielfältigen Familienbiografien der Projektteilnehmenden auseinander. Dabei geht es nicht um „Jugostalgie“, sondern um den Dialog zwischen den unterschiedlichen Ethnien, die Sensibilisierung für multiple Erinnerungsperspektiven und die Förderung einer kritischen Erinnerungskultur.

Thematische Schwerpunkte der Bildungsmodule

  • Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert
  • Familienbiografien
  • Medienanalyse der Krisenjahre
  • Internationaler Strafgerichtshof
  • Postjugoslawische Staaten heute
  • und viele mehr

Es finden immer wieder Veranstaltungen im Rahmen des Projektes "Geschichte(n) im Gepäck" statt. Die Termine werden rechtzeitig auf unserer Homepage sowie im gedruckten Programm der Akademie CPH bekanntgegeben.

Zielgruppen

(Junge) Erwachsene ab 18 Jahren aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens sowie Herkunftsdeutsche 


Petra Schachner
Bildungsreferentin, Stellv. Ressortleitung „Globalisierung | Solidarität | Demokratie“

0911/2346-122
schachner(at)cph-nuernberg.de

Martin Stammler
Bildungsreferent, Ressortleitung „Globalisierung | Solidarität | Demokratie“

0911/2346-144
stammler(at)cph-nuernberg.de

Partner

Das Projekt wird von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gefördert.