Schauspielerin Lea Schmocker und Musikerin Izabella Effenberg präsentierten am 12.11.2024 im Caritas-Pirckheimer-Haus "Echos der Stille". Das faszinierende und einfühlsame Programm ist eine Text-Klang-Collage, basierend auf Protokollen, die Begegnungen mit Komapatientinnen und -patienten beschreiben. Musikalische Improvisationen treten mit den Texten in Dialog. Die rezitierten Texte und die musikalischen Resonanzen darauf reflektierten tiefgreifende Erfahrungen im Umgang mit Menschen im Koma. Der Abend im CPH lud dazu ein, innezuhalten und die stille Verbindung zu entdecken, die alle Menschen miteinander haben – auch im Schweigen. „Echos der Stille" wurde begleitend zur Fortbildung „Koma und Kommunikation“ geschaffen, die vom 12. bis 14.11.2024 in Kooperation des CPH mit dem Klinikum Nürnberg, Campus Nord stattfand, war aber für alle Interessierten offen und sehr gut besucht. Das Publikum ließ sich aufmerksam und offen auf das Experiment von Text und Klang ein und war tief berührt. Jetzt dokumentiert ein kurzer Film den stimmungsvollen Abend.
Weige Tage davor, am 6. November 2024 fand im Caritas-Pirckheimer-Haus die Vernissage zu einer Ausstellung mit Bronzeskulpturen von Heimo Ertl statt. Zu sehen waren Bronzeskulpturen Ertls aus den letzten zwei Jahrzehnten: Tiere, biblische Themen sowie Motive aus Mythologie und Literatur, Tanz und Ballett. Ertls Werke befinden sich in privaten Sammlungen ebenso wie im öffentlichen Bereich. „Man spürt in allen Figuren, dass deren Formen nicht durch schnelles Handeln entstanden sind, sondern viel Naturbeobachtung und viel Arbeit hinter den Ergebnissen steht. In den Bronzefiguren Heimo Ertls steckt viel Leben. Dies rührt vom Willen des Künstlers her, der Starre des Materials entgegenzuwirken. Die Idee einer Bewegung in der Dynamik der bildhauerischen Form festzuhalten, bringt jene Lebendigkeit hervor, und so zeigen annähernd alle seine Werke Mensch und Tier in verhaltener oder auch energischer Bewegung, zum Beispiel während eines Tanzes, bei der Akrobatik, im Schreiten, im Galopp. Oft scheint es nur die Millisekunde einer Situation, einer Handlung zu sein, die Ertl bildhauerisch verewigt, nur ein Augenblick seiner Wahrnehmung, der ihn bannt und zu einem Motiv inspiriert,“ (so Barbara Leicht M.A.).
Ein kurzer Film lässt den Künstler selbst zu Wort kommen und vermittelt einen Eindruck von der Ausstellung.
Danke an Ferdinand Lenk (Kuestenkindmedia) für die schönen Dokumentationen.



