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Erinnerungsarbeit | Menschenrechte | Werte

Sonntag22.09.19 16:00 Uhr
GESPRÄCH

Rodrigo Mundaca – Menschenrechtspreisträger 2019

„Sie lassen uns vertrocknen"

Der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis wird in diesem Jahr an den chilenischen Agraringenieur Rodrigo Mundaca verliehen. In seiner Heimat kämpft er seit Jahren für den freien Zugang zu Wasser. 90 % der Wasserrechte in Chile sind privatisiert. So können große Agrar-Unternehmen, die hauptsächlich Avocados für den Export produzieren, Wasser aus Flüssen für ihre Plantagen und private Brunnen einfach ableiten. Gleichzeitig leidet die  ländliche Bevölkerung unter extremer Wasserknappheit. Am 28. Juni 2010 wurde der Zugang zu sauberem Wasser von der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit der Resolution 64/292, abgeleitet aus dem Recht auf Nahrung, als Menschenrecht anerkannt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hilal Elver berichtet Mundaca vom Kampf um die lebensnotwendige Ressource Wasser und von den hohen Risiken, die für ihn persönlich mit diesem Kampf verbunden sind.

Veranstalter: Akademie CPH, Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg
Ansprechpartnerin im CPH: Dr. Doris Katheder

Gesprächsteilnehmende

Rodrigo Mundaca, Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2019

Prof. Dr. Hilal Elver, UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung

Veranstaltungsnummer

56535