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Theologie | Spiritualität | Philosophie

Donnerstag09.05.19 19:00 Uhr
WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT 2019

Zwischen Reform und Tradition

Die Synagogen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Nürnberg

Nach der Vertreibung der Juden aus Nürnberg 1499 kam es erst 1862 wieder zur Gründung einer jüdischen Gemeinde. Die am 1874 eingeweihte monumentale Hauptsynagoge setzte einen deutlichen Akzent im Stadtbild und spiegelte das Selbstbewusstsein der liberalen Mehrheit der Nürnberger Juden. Daneben feierte die Separatgemeinde Adas Israel Gottesdienste nach orthodoxem Ritus, ab 1902 in einer eigenen Synagoge in der Essenweinstraße. Beide Synagogen wurden während der NS-Zeit abgebrochen: die Hauptsynagoge im Herbst 1938, die Synagoge in der Essenweinstraße zwischen November 1938 und Februar 1939.

 

Nürnberg, Synagoge Essenweinstraße
Quelle: Stadtarchiv Nürnberg, A39/I, 69

 

Eintritt frei, Spende erbeten
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken e. V.
Kooperationspartner: Akademie CPH, evangelische stadtakademie nürnberg, Forum für jüdische Geschichte und Kultur e. V.
Ansprechpartner im CPH: Claudio Ettl

Referent/-in

Dr. phil. Cornelia Berger-Dittscheid, Kunsthistorikerin und Architektin, seit 2005 Mitarbeit am Synagogen-Gedenkband Bayern

Veranstaltungsnummer

52652