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Erinnerungsarbeit | Menschenrechte | Werte

Mittwoch 27.03.19 19:00 bis 21:00 Uhr
WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT 2019

Eine Mutter kämpft gegen Hitler

Lesung von Patricia Litten aus dem Buch ihrer Großmutter über das Schicksal ihres Onkels Hans Litten

Hans Litten war ein deutscher Rechtsanwalt, der sich als „Anwalt des Proletariats“ und Gegner des NS-Regimes einen Namen machte. Im Mai 1931 ließ er Adolf Hitler im Edenpalast-Prozess in Berlin als Zeugen vorladen. Litten gelang es nachzuweisen, dass die Nationalsozialisten das Mittel des Terrors benutzten, um Zivilisten einzuschüchtern. Diese Blamage vergaß Hitler nie und ließ Litten noch in der Nacht des Reichstagsbrandes am 28.2.1933 festnehmen. In den folgenden Jahren wurde er in verschiedenen Gefängnissen, KZs und Zwangsarbeiterlagern gefoltert. Litten versuchte mehrmals, sich das Leben zu nehmen.  Zahllose Bemühungen seiner Mutter, seine Entlassung zu bewirken, scheiterten. Am 5.2.1938 erhängte sich Hans Litten im KZ Dachau.

Nach der Lesung besteht die Möglichkeit für ein Publikumsgespräch.

Weitere Informationen und Anmeldung: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände,
E-Mail: dokumentationszentrum(at)stadt.nuernberg.de
Veranstalter: Akademie CPH, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Ansprechpartner im CPH: Claudio Ettl

Veranstaltungsort

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Bayernstr. 100
Nürnberg

Lesung

Patricia Litten, Schauspielerin und Nichte von Hans Litten

Musik

Birgit Förstner, Cello

Veranstaltungsnummer

54361