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Erinnerungsarbeit | Menschenrechte | Werte

Donnerstag 14.03.19 18:00 bis 20:00 Uhr
VIDEOVORTRAG

Private Seenotrettung im Mittelmeer – Quo Vadis?

Der letzte Rettungseinsatz des Schiffes Seefuchs der Regensburger Initiative Sea-Eye

Von 2015 bis einschließlich 2017 wurden ca. 426.000 Menschen auf dem Weg nach Europa vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet. Der Anteil der privaten Rettungsorganisationen ist in diesem Zeitraum von ca. 13 % auf über 40 % gestiegen. Im Sommer 2018 ist die private Seenotrettung aufgrund politischer Interventionen vollständig zum Erliegen gekommen. Dies führte u. a. dazu, dass die Todesquote in 2018 laut "International Organization for Migration" um 50% gestiegen ist. 

Klaus Stadler berichtet über seine Erfahrungen als Skipper mehrerer Missionen mit den Schiffen Sea-Eye und Seefuchs, beleuchtet die Hintergründe und Rahmenbedingungen der privaten Seenotrettung und gibt eine Bestandsaufnahme zum Status quo der Seenotrettung im Mittelmeer.

Bild: (c) Sea-Eye e. V./ Michal Dyjuk

Eintritt frei, Spenden erbeten
Ansprechpartnerin im CPH: Dr. Doris Katheder

Referent/-in

Klaus Stadler, Unternehmensberater und Hochseesegler, Kapitän der "Seefuchs" auf ihrem letzten Rettungseinsatz im Juni 2018

Veranstaltungsnummer

54336