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SUMMARY:Gerhard Richter Ein Künstler zwischen West und Ost
DESCRIPTION:Der international bekannte und ausgezeichnete Künstler Gerhar
 d Richter (* 1932 in Dresden) gilt als „Weltmeister der Kunst“. Sein W
 eltruhm manifestiert sich unter anderem im der Ausstellung Gerhard Richte
 r – Panorama (Centre Pompidou/Paris\, 06.06.-24.09.2012)\, in: Gerhard
  Richter. 100 Werke für Berlin (die seit 01.04.2023 erstmals die langfris
 tige Leihgabe der Gerhard Richter Kunststiftung an die Neue Nationalgaleri
 e zeigt) oder in der Gerhard Richter-Ausstellung in der Fondation Louis Vu
 itton\, Paris (17. Oktober 2025 bis 2. März 2026).\nGerhard Richters Welt
 ruhm leitet sich nicht vom Verkauf seiner Werke\, sondern von seine Ausste
 llungen und Präsentationen ab. Mit der Sammlung Georg Böckmann verfügt 
 das Neue Museum Nürnberg über einen Grundstock seiner künstlerischen Vi
 elfalt. Dennoch erscheint sein Werk in Deutschland unterrepräsentiert zu 
 sein. Selbst zeitkritische Arbeiten finden ihre Aufmerksamkeit eher im Aus
 land\, wie: „8. Oktober 1977“ - der Zyklus aus dem Jahre 1988\, der si
 ch mit der Zeit des RAF-Terrorismus auseinandersetzt. Das Museum of Modern
  Art\, New York (MOMA) kaufte ihn seinerzeit auf.\nDas Tagesseminar beschä
 ftigt sich mit folgenden Themen und Fragen: \n 	Wer ist Gerhard Richter? E
 in Künstler mit Lebenserfahrungen im Osten und im Westen 	Die Kritik am W
 esten – nach seinem Umzug. Die Auseinandersetzung mit der Kunstrichtung 
 des „Kapitalistischen  Realismus“ (siehe KP Brehmer: Art ≠ Propagan
 da\, 26.10.2018–17.02.2019 im Neuen Museum Nürnberg) 	Die Auseinanderse
 tzung mit der (Familien-)Geschichte und dem Nationalsozialismus 	Die kriti
 sche Position zur Zeitgeschichte: „8. Oktober 1977“ 	Das Misstrauen zu
  den Massenmedien am Beispiel der offiziellen Fotografie (Spiegel-Archiv\,
  Stern-Archiv\, BND) 	Richters malerische Antwort der Verwischung\, der Un
 schärfe … 	Die besondere Rolle der Farbe: Richters großformatigen Rak
 elbilder im Spätwerk und die Prämisse nach mehr „Farbdemokratie“ 	Ei
 n kurzer Überblick über die Geschichte der Farbtheorie 	Die Kritik am ka
 pitalistischen Kunstmarkt und am Galerie(un)wesen. Seine Stiftung. 	Das Do
 kumentationszentrum in Lidice (Tschechien) und das der Stadt Auschwitz (Po
 len) luden Richter ein\, seine Werke dauerhaft zu präsentieren („Onkel 
 Rudi“\, „Birkenau Zyklus). 	Sein Birkenau - Zyklus hängt im Bundestag
 . Im Kölner Dom gestaltet er ein großes Kirchenfenster. 	Wie fällt die 
 Bewertung für uns nun insgesamt aus? 
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Der international bekannte und ausgezeichn
 ete Künstler Gerhard Richter (* 1932 in Dresden) gilt als „Weltmeister 
 der Kunst“. Sein Weltruhm manifestiert sich unter anderem im der Ausstel
 lung&nbsp\;Gerhard Richter – Panorama&nbsp\;(Centre Pompidou/Paris\,&nbs
 p\;06.06.-24.09.2012)\, in: Gerhard Richter. 100 Werke für Berlin (die se
 it 01.04.2023 erstmals die langfristige Leihgabe der Gerhard Richter Kunst
 stiftung an die Neue Nationalgalerie zeigt) oder in der Gerhard Richter-Au
 sstellung in der Fondation Louis Vuitton\, Paris (17. Oktober 2025 bis 2. 
 März 2026).</p>\n<p>Gerhard Richters Weltruhm leitet sich nicht vom Verka
 uf seiner Werke\, sondern von seine Ausstellungen und Präsentationen ab. 
 Mit der Sammlung Georg Böckmann verfügt das Neue Museum Nürnberg über 
 einen Grundstock seiner künstlerischen Vielfalt. Dennoch erscheint sein W
 erk in Deutschland unterrepräsentiert zu sein. Selbst zeitkritische Arbei
 ten finden ihre Aufmerksamkeit eher im Ausland\, wie: „8. Oktober 1977“
  - der Zyklus aus dem Jahre 1988\, der sich mit der Zeit des RAF-Terrorism
 us auseinandersetzt. Das Museum of Modern Art\, New York (MOMA) kaufte ihn
  seinerzeit auf.</p>\n<p><span class="ressortcolor"><strong>Das Tagessemin
 ar beschäftigt sich mit folgenden Themen und Fragen: </strong></span></p>
 \n<ol><li>Wer ist Gerhard Richter? Ein Künstler mit Lebenserfahrungen im 
 Osten und im Westen</li><li>Die Kritik am Westen – nach seinem Umzug. Di
 e Auseinandersetzung mit der Kunstrichtung des „Kapitalistischen&nbsp\; 
 Realismus“ (siehe KP Brehmer: Art ≠ Propaganda\, 26.10.2018–17.02.20
 19 im Neuen Museum Nürnberg)</li><li>Die Auseinandersetzung mit der (Fami
 lien-)Geschichte und dem Nationalsozialismus</li><li>Die kritische Positio
 n zur Zeitgeschichte: „8. Oktober 1977“</li><li>Das Misstrauen zu den 
 Massenmedien am Beispiel der offiziellen Fotografie (Spiegel-Archiv\, Ster
 n-Archiv\, BND)</li><li>Richters malerische Antwort der Verwischung\, der 
 Unschärfe …</li><li>Die besondere Rolle der Farbe:&nbsp\;Richters groß
 formatigen Rakelbilder im Spätwerk und die Prämisse nach mehr „Farbdem
 okratie“</li><li>Ein kurzer Überblick über die Geschichte der Farbtheo
 rie</li><li>Die Kritik am kapitalistischen Kunstmarkt und am Galerie(un)we
 sen. Seine Stiftung.</li><li>Das Dokumentationszentrum in Lidice (Tschechi
 en) und das der Stadt Auschwitz (Polen) luden Richter ein\, seine Werke da
 uerhaft zu präsentieren („Onkel Rudi“\, „Birkenau Zyklus).<br /> 	S
 ein Birkenau - Zyklus hängt im Bundestag. Im Kölner Dom gestaltet er ein
  großes Kirchenfenster.<br /> 	Wie fällt die Bewertung für uns nun insg
 esamt aus?</li></ol>
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